, So entstehen zauberhafte Hochzeitseinladungen: Tipps zu Design und Inhalt

So entstehen zauberhafte Hochzeitseinladungen: Tipps zu Design und Inhalt

, So entstehen zauberhafte Hochzeitseinladungen: Tipps zu Design und Inhalt

Euer Heiratsantrag war bereits unfassbar romantisch, jetzt wollt ihr mit einer unvergesslichen Hochzeit eure Liebe krönen. Egal, ob ihr euch für eine Micro-Wedding, mit nur einer geringen Zahl handverlesener Gäste, oder eine gut besuchte Prunkhochzeit entscheidet, die Teilnehmer wollen informiert werden. Die Hochzeitseinladung ist ein erstes und wichtiges Aushängeschild eurer Feier und zugleich die Versicherung, dass alle Gäste zuverlässig von dem Fest erfahren. Heute möchte ich euch einige unschlagbare Tipps geben, damit eure Hochzeits-Papeterie aus der Masse heraussticht und die Verwandten und Freude begeistert.

Den richtigen Stil finden

Wer sich durch die gängigen Brautmagazine blättert, der wird mit den angesagtesten Trends wie Vintage-Hochzeit oder Green-Wedding konfrontiert. Einige Paare entscheiden sich auch für eine Mottoparty, die den Stil der gesamten Heirat vorgibt. Laut einer Umfrage von 2019 legen sich allerdings auch 20 Prozent der Verlobten auf keine spezielle Ausrichtung der Trauungsfeier fest.

Persönlich empfehle ich allerdings durchaus, sich gleich zu Anfang ein Konzept zu überlegen. Es sorgt für einen professionellen Eindruck, wenn Einzelheiten wie die Karten, Tischdeko und der Blumenschmuck aufeinander abgestimmt sind. Wichtig ist, dass die Stilrichtung eure Persönlichkeit widerspiegelt. Ein eher konservatives Paar wird sich auf einer Rockabilly-Hochzeit eher fehl am Platz fühlen, genauso wie das liberale Hippie-Pärchen mit einer mondänen Gala nicht viel anfangen kann. Eine schöne Idee, um sich mit den eigenen Vorstellungen zu beschäftigen und gemeinsam zu einem Ergebnis zu gelangen, ist ein Test à la “Welcher Hochzeitsstil passt zu Dir?”

Ist die Entscheidung getroffen, dann schaut euch auf verschiedenen Quellen nach Hochzeitseinladungen um. Bei karten-paradies.de findet ihr unter anderem ein Komplettsortiment für die gesamte Trauung. Somit ist es besonders leicht Einladungen, Tisch- und Menükarten, Kirchenhefte sowie Danksagungen perfekt aufeinander abzustimmen.

Die Wahl des Formats

Grundsätzlich gibt es keine Vorschrift, wie die Hochzeitskarten geschnitten sein sollten. Ich persönlich empfehle, das Format auf den Umfang des Inhalts abzustimmen. Je ausführlicher die Informationen, die ihr euren Gästen mitteilen wollt, desto mehr Seiten werden benötigt.

Im Sortiment der Kartenhersteller werden folgende, gängige Kartenformate gehandelt:

  • Postkartenformat
  • Klappkarten im Längs- und Hochformat
  • DIN-A-lang-Formate
  • Rechteckige Karten

Überprüft, ob Text und Verzierung auf den Einladungen spielend Platz finden. Teilweise können vorab kostenlose Muster bestellt werden. Im Zweifelsfall greift ihr besser auf ein größeres Exemplar zurück. Auf dem Markt werden auch sehr verspielte Vorlagen offeriert, die beispielsweise rund oder herzförmig sind. Bei der Auswahl ist es wichtig den Schnitt der Briefkuverts zu berücksichtigen. Im Normalfall wollt ihr die Schriftstücke in einem Umschlag versenden. Die Karten sollten darin ohne Schwierigkeiten Platz haben.

Design mit und ohne Bild

Beim Design scheiden sich die Geister. Einige Paare schwören auf Einladungskarten mit einem persönlichen Bild, andere bevorzugen passende Symbolik. Wer sich für ein Foto auf der Vorderseite der Hochzeitseinladungen entscheidet, der sollte eine professionelle Aufnahme verwenden.

Wie wäre es mit einem Engagement-Shooting, dass euch an die Verlobung erinnert? Ein Paar-Shooting ist eine romantische und gleichzeitig lustige Angelegenheit. Hier werden Erinnerungen für die Ewigkeit geschaffen. Bei der Gelegenheit lernt ihr den Fotografen näher kennen. Besprecht direkt die anstehende Hochzeit und schafft schon bei den Bildern des Verlobungs-Shootings einen roten Faden zu den Trauungsbildern und dem Hochzeitsstil. Im Anschluss wählt ihr den schönsten Schnappschuss und verwendet ihn für die Einladungskarten.

Selbstverständlich ist es auch legitim, die Hochzeits-Papeterie ohne Foto zu gestalten. Unabhängig davon, für welche Variante ihr euch entscheidet, nutzt Motive und Farben, die dem Hochzeitsstil entsprechen. Bei klassischen Feiern wird unter anderem gerne auf Schwarz, Weiß und Weinrot zurückgegriffen, während die Vintage-Feiern häufig in Pastellfarben gestaltet werden. Bei der Symbolik könnt ihr euch an folgenden, zeitlosen Motiven orientieren:

  • Herzen
  • Blumen
  • Trauringe
  • Schmetterlinge
  • Puzzleteile
  • Schleifen

Wer mit der Mode gehen möchte, der setzt auf Hochzeitseinladungen in Holz- oder Spitzenoptik oder Lasercut. Farbtechnisch stehen Beerentöne und Gold derzeit ganz oben auf den Hitlisten der Weddingplaner. Es spricht aber auch überhaupt nichts dagegen, die eigene Lieblingsfarbe zu verwenden. Eure Hochzeit dürft ihr nach euren persönlichen Vorstellungen kreieren.

Textgestaltung der Hochzeitseinladung

Was den Inhalt anbelangt, müssen alle notwendigen Details beim Empfänger verständlich ankommen. Schreibt euch vor Gestaltung der Karten genau auf, was ihr mitteilen wollt. In der Regel landen folgende Angaben auf der Hochzeitseinladung:

  • Anlass
  • Namen des Brautpaares
  • Ort, Datum und Uhrzeit der Trauung
  • Location und Beginn der anschließenden Hochzeitsfeier

Zusätzlich dürfen natürlich noch weitere Hinweise auf dem Dokument erwähnt werden. Ist euch ein bestimmter Dresscode wichtig, dann vermerkt dies gerne. Durch die Verwendung bestimmter Adjektive wie romantisch, festlich oder zünftig könnt ihr eine Stilrichtung der Feier andeuten. Helft den Gästen mit einer Information zu Geschenkwünschen auf die Sprünge. Einige Brautpaare bevorzugen Bargeld für die Flitterwochen oder das Wohneigentum. Andere drucken zum Beispiel einen Link zu einem Online-Wunschzettel für die Aussteuer ab. Anfahrtsbeschreibungen, Park- und Übernachtungsmöglichkeiten dürfen ebenfalls erwähnt werden. Wem der Platz nicht ausreicht, der arbeitet einfach mit Einlegeblättern.

Gebt auf jeden Fall den Namen und die Telefonnummer eines Trauzeugen oder des Wedding-Planers an. Dadurch liefert ihr euren Gästen eine Kontaktmöglichkeit zu einem kompetenten Ansprechpartner und könnt euch auf die Organisation des Tages konzentrieren.

Erbittet unbedingt um eine Rückantwort. Legt eine Karte bei, auf der die Geladenen ankreuzen können, ob sie zum Fest erscheinen werden oder nicht. Gebt ein Datum an, bis wann das Feedback erfolgen muss. Gibt es eine Menüwahl, dann ist es eine gute Option, die Gäste bereits auf der Antwortkarte ihre Wunschspeise wählen zu lassen. So könnt ihr das Catering-Team oder das Restaurant frühzeitig unterrichten.

Neben der reinen Information dürfen gerne auch ein paar rührende Worte die Karten zieren. Setzt euch gemeinsam an einen Tisch und überlegt, ob es ein Zitat gibt, dass zu eurer Beziehung passt. Enthält vielleicht euer Lieblingslied eine romantische Passage, die ihr als Spruch auf der Vorderseite verwenden könntet? Wenn euch keine Ideen kommen, dann stöbert einfach im Internet. Es gibt zahlreiche Seiten, die euch Inspiration liefern. Einige meiner Lieblingsverse für Hochzeitskarten lauten:

  • “Das ist das Größte, was dem Menschen gegeben ist, dass es in seiner Macht steht, grenzenlos zu lieben.” Theodor Storm
  • “Die Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst. Die Liebe besitzt nicht, noch will sie Besitz sein. Denn die Liebe ist der Liebe genug.” Khalil Gibran
  • “Es ist Unsinn sagt die Vernunft. Es ist was es ist sagt die Liebe. Es ist Unglück sagt die Berechnung. Es ist nichts als Schmerz sagt die Angst. Es ist aussichtslos sagt die Einsicht. Es ist was es ist sagt die Liebe. Es ist lächerlich sagt der Stolz. Es ist leichtsinnig sagt die Vorsicht. Es ist unmöglich sagt die Erfahrung. Es ist was es ist sagt die Liebe.” Erich Fried
  • “Die Ehe ist und bleibt die wichtigste Entdeckungsreise, die der Mensch unternehmen kann.” Sören Kierkegaard

Rechtzeitiger Versand der Karten

Wann der richtige Zeitpunkt für den Versand der Hochzeitseinladungen ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Zunächst einmal solltet ihr euch das gewählte Trauungsdatum anschauen. Fällt es auf die Ferienzeit oder einen anderen wichtigen Anlass im Jahr? Viele Menschen nutzen unter anderem Brückentage, für eine kleine Reise. Wer um ein begehrtes Datum herum heiratet, der gibt den Tag möglichst früh bekannt.

Falls sechs bis acht Monate vor dem Fest verschiedene Details wie die Partylocation noch nicht feststehen, dann informiert mittels Save-the-Date-Karte über eure anstehende Trauung. Dann können sich die Gäste das Datum bereits blockieren und notfalls Urlaub einreichen. Die Einzelheiten erfahren die Festteilnehmer dann zu mittels Hochzeitseinladungen. Diese können anschließend rund acht bis zwölf Wochen vor dem Fest zugestellt werden.

Hier eine kurze Check-Liste zum Versand der Karten:

  • Prüft nochmals, ob für alle Gäste eine Karte gedruckt wurde.
  • Beschriftet die Kuverts mit der korrekten Anschrift der Empfänger.
  • Packt eine Karte in jeden Umschlag und verschließt ihn sorgfältig.
  • Berechnet das Porto
  • Lasst die Karten passend frankieren oder klebt selbst attraktive Sondermarken auf.
  • Werft die Briefe rechtzeitig bei der Post ein.

Wenn die Einladungen auf dem Weg zu euren Lieben sind, dann ist ein wichtiger Teil der Vorbereitungen geschafft. Jetzt gibt es kein Zurück mehr! In wenigen Wochen oder Monaten werdet ihr endlich offiziell Mann und Frau sein.