Roadtrip USA – Der Westen

In 2014 haben wir endlich unseren Reisetraum wahr machen können – ein Roadtrip in den USA. Für uns war es die erste große Reise dieser Art und so habe ich viele Tage und Nächte recherchiert, Blogs und Reiseberichte studiert, um die optimale Reiseroute und die maximal möglichen Highlights in unseren 19 Tagen unterzubringen. Die einzelnen Tages-Steps waren festgelegt. Wir wollten uns jedoch trotzdem etwas Flexibilität vor Ort lassen und so buchten wir nur das Ankunftsmotel in Los Angeles. Da wir im August reisten, hätte uns auch ein Waldbrand oder Sturzflut mal schnell einen Strich durch unsere Routenplanung machen können, sodass wir alle Motels vor Ort gebucht hatten, was auch super funktioniert hat. Als dann endlich der Abreisetag gekommen war, wurde erstmal unser Flug von Nürnberg nach Amsterdam gecancelt, sodass wir mit 5 Stunden Verspätung über Paris nach Los Angeles starteten. Unser erster Tagesplan konnte somit schon nicht mehr eingehalten werden. Was für ein Auftakt. Der Plan sah eigentlich vor, nach Ankunft in Los Angeles (ursprünglich gegen Mittag) noch den berühmten Walk of Fame und die Hollywood Hills zu besichtigen. Mehr hatten wir uns nicht für Los Angeles vorgenommen. Gut daraus wurde ja nichts, da wir erst am Abend ankamen und bis wir unseren Mietwagen in Empfang nahmen keine Zeit und Licht mehr war. Dafür funktionierte die Mietwagenübernahme erstaunlich gut. In unserem Motel angekommen beschlossen wir uns gleich schlafen zu legen und frühzeitig am nächsten Morgen aufzubrechen. Frühzeitig kam jedoch schneller als gedacht 🙂 Dank Jet-Lag waren wir nach 3 Stunden (2 Uhr Ortszeit) wieder wach und konnten nicht mehr schlafen. Wir warteten also noch bis zum Sonnenaufgang und konnten dann doch noch den Walk of Fame und die berühmten Hollywood Buchstaben besichtigen. An unserem Ankunftstag nahm sich Robin Williams das Leben. Seine Fans dekorierten seinen Stern mit Blumen und Bildern und wir waren um 5 Uhr am Walk of Fame umringt von verschiedenen Fernsehteams. Da wir wenig Zeit hatten ging es dann auch kurz darauf weiter in die Hollywood Hills, vorbei an den Villen der Schönen und Reichen. Anschließend besuchten wir noch den Santa Monica Pier. Es war wirklich alles so, wie man es aus dem Fernsehen kennt. Die Baywatch Jungs trainierten ihren Sixpack und am Strand herrschte eine chillige Atmosphäre. Weiter ging es über Solvang, einem idyllischen dänischen Dörfchen über Santa Barbara nach Morro Bay. In diesem kleinen Hafenstädtchen sangen uns, die in der Bucht liegenden Seelöwen in den Schlaf. Am nächsten Morgen führte uns unser Weg entlang der Küste an einer Kolonie Seeelefanten und Seelöwen vorbei, die wirklich zum greifen nah am Strang lagen. Wir konnten einige Wale im Meer springen sehen und besichtigten die zauberhafte Bucht des Julia Pfeiffer State Parks und das Aquarium in Monterey.

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Der nächste Tag sollte uns dann schon nach San-Francisco führen. Wir checkten in unser Motel ein und machten uns auf zur Fisherman´s Warf, wo wir eine Bustour buchten. Wir mussten jedoch wieder einmal feststellen, dass wir einfach nicht dafür gemacht sind, nach einem festen Fahrplan zu fahren und beschlossen am nächsten Tag die Stadt doch mit dem Auto zu besichtigen, da wir viel Wert auf maximale Flexibilität legen. Wir hatten in San Francisco auch immer das Glück, dass am Nachmittag die Wolken und der Nebel, der oft die Golden Gate Bridge verschwinden lässt, immer auflöste und wir die Brücke in all Ihrer Pracht bestaunen konnten. Besonders eindrucksvoll wirkt sie natürlich in der Dunkelheit.

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Nach 3 Tagen und vielen Eindrücken in dieser architektonisch wunderschönen Stadt führte uns unser Weg weiter in den Yosemite Nationalpark. Alle Straßen waren glücklicherweise befahrbar und die kleinen Waldbrände stellten kein Risiko dar. Der Yosemite NP ist wirklich ein wunderschöner grüner NP und wir besichtigten einige der bekannten Spots. Ein Tag reichte uns jedoch hier, da zu dieser Jahreszeit die berühmten Wasserfälle sowieso kein Wasser führten und somit lange Wanderungen nicht sinnvoll waren. Am Mono Lake fanden wir unser nächstes Motel. Von hier aus konnten wir am nächsten Tag sehr schnell die Geisterstadt Bodie erreichen. Am Abend zu vor, fotografierten wir jedoch noch die Tuffas am Monolake. Das sind Kalkstein Figuren, die in der blauen Stunde wirklich skurril wirken. Am nächsten Tag stand also Bodie auf dem Plan. Wir waren so ziemlich die ersten an diesem Morgen und so kam wirkliches Geisterstadtfeeling auf. Nach einem Spaziergang durch die verlassene Goldgräberstadt führte uns unser Weg an den Rand des Death Valley, wo wir am frühen Nachmittag ankamen. Wir waren uns erst unschlüssig, ob wir noch den Weg durchs Death Valley Richtung Las Vegas wagen sollten oder erst am nächsten Morgen aufbrechen sollten. Wir entschieden uns dann, dies erst am nächsten Morgen in Angriff zu nehmen, denn wir wussten inzwischen die Entfernungen und die Reisegeschwindigkeit einzuschätzen und wir waren mit unserer Entscheidung bestens beraten. Also fuhren wir den Nachmittag über noch in die Alabama Hills.

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Am nächsten Morgen starteten wir dann ins Death Valley und die Strecke zog sich ohne Ende. Kilometer lang ging es nur gerade aus und in Verbindung mit dem Tempomat und einer eintönigen Landschaft war das schon eine große Herausforderung nicht einzuschlafen. Wir besichtigten die Mesquite Dunes und konnten auch zwei Koyoten am Straßenrand sehen. Vom Dante´s View hatte man eine wunderbaren Überblick über die Weiten des Death Valley. Irgendwie schon sehr beeindruckend. Die heißeste Stelle erwartete uns dann am Badwater Basin, dem tiefsten Punkt Nordamerikas (85,5 Meter unter Meeresspiegel). Das Auto Thermometer zeigte hier 122 Grad Fahrenheit (50 Grad Celsius!!!). Dazu ging noch ein unglaublich starker und heißer Wind und es fühlte sich einfach nur wie im Backofen an. Schnell ein paar Bilder gemacht und gleich wieder ins klimatisierte Auto.

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Am Nachmittag erreichten wir dann Las Vegas. Unsere Erwartungen waren hoch, doch eins vorab: sie wurden bei weitem Übertroffen! Da wir unter der Woche ankamen, sollte es eigentlich kein Problem sein eine günstige Suite in einem der Hotels zu finden. Doch an unserem Ankunftstag war der letzte Tag einer Magier Convention, sodass die Zimmerpreise in den Hotels bei ab 300 $ lagen. Wir entschieden uns dann nochmal eine Nacht in einem Motel zu verbringen und fanden eines für 50$ ebenfalls direkt am Strip. Von dort aus buchten wir für die nächsten Tage im New York New York eine Suite mit Whirlpool im Zimmer für schlappe 80$. Verrückt, oder? Der erste Abend in Vegas war einfach nur der Oberhammer. So viele Sinneseindrücke, Straßenkünstler und Skurrilitäten. Wir waren einfach nur Buff und bekamen das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht. Am nächsten Tag besichtigten wir die meisten der am Strip liegenden Hotels und konnten bald nicht mehr laufen, da uns unsere Füße einfach nicht mehr tragen wollten. Natürlich mussten wir aber auch die Achterbahn, die direkt an unserem Hotel angebaut war testen. Nach 2,5 Tage Las Vegas verließen wir diese bunte, glitzernde Stadt wieder Richtung Valley of Fire. Aus unserer Sicht, waren die 2,5 Tage völlig ausreichend für Vegas, würden aber jederzeit mal wieder kommen.

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Im Valley of Fire hat der liebe Gott wohl seinen Farbeimer umgekippt. Die Felsen erstrahlen in den verschiedensten rot Tönen, eine reine Farbenpracht. Wir besichtigten dort die „Mini Wave“ als Ersatz für „The Wave“, wo ich dummerweise die Permit-Vergabe zu Hause vermasselt hatte *grrr*. Leider waren wir hier nur zur Mittagszeit, sodass die Farben nicht ganz so schön rauskamen und es auch sehr heiß war und der Weg zur Wave sehr strapaziös war. Weiter ging es dann in den Zion NP, der im Gegensatz zum Valley of Fire wieder schön grün war. Hier hatten wir ein wunderschönes Motel gefunden und wären gerne auch noch einen Tag länger geblieben. Aber wir wollten unseren Zeitplan einhalten und so konnten wir nur den Overlook besichtigen und fuhren dann direkt zum Bryce Canyon weiter. Am Bryce Canyon verschlechterte sich erstmals das Wetter und die Temperaturen lagen nur noch bei 10 Grad Celsius. Für den Bryce Canyon hatte ich mit einem Tag fast zu viel Zeit eingeplant. Denn mehr als ein paar Bilder an den Vista Points konnten wir nicht machen. Da wir das Motel bereits über das Internet am Vortag gebucht hatten, mussten wir jedoch bleiben. Wir schauten uns noch ein Rodeo der einheimischen Cowboys an und machten einen kleinen Horsetrip in den Canyon.

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Am nächsten Tag ging es dann Richtung Page. Wir kamen am Abend an und konnten am Horse Shoe Bend den Sonnenuntergang fotografieren. Das war für mich eines der Highlights der Reise. Am Rand dieser Schlucht zu stehen, wo es kerzengerade 300 Meter in die Tiefe des Colorado River geht und die Menschen teilweise am Rand des Canyons saßen und ihr Füße runterbaumeln ließen.
In Deutschland wäre hier sicherlich schon 20 Meter vorher eine Absperrung 🙂 Am nächsten Tag stand dann ein weiteres Highlight mit dem Antelope Canyon auf dem Plan. Ich habe bereits im Vorfeld eine Photographers Tour gebucht, sodass ich länger im Canyon bleiben konnte und keine störenden Touris auf dem Bild hatte. Die Tour fand zur Mittagszeit statt. Das ist die optimale Uhrzeit um die Lichtspots, die durch die schmalen Spalten von oben herein scheinen, fotografieren zu können. Der Canyon strahlt hier in den verschiedensten Farbtönen und jeder veränderte Blickwinkel veränderte auch die Farben. Der Slot Canyon selbst ist schon ein wahnsinniges Naturwunder. Wozu Wasser, Sand und Wind im Stande sind. Am Ende unserer Tour schoben sich dann Wolken vor die Sonne. Wäre das 1-2 Stunden vorher schon passiert, hätten wir überhaupt keine Lichtspots zu sehen bekommen und auch das Farbenspiel wäre nicht so eindrucksvoll gewesen. Glück braucht man eben auch mal.

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Als nächstes Stand der Grand Canyon auf dem Programm. Am Canyon angekommen zog ein Gewitter auf. Ein unglaubliches Schauspiel, wie sich die Gewitterfront durch den Canyon uns immer weiter zu näherte. Die Donnerschläge hallten in den Weiten des Canyons. Also checkten wir erstmal im Motel ein. Unseren geplanten Helikopterrundflug verschoben wir auf den nächsten Tag. Am Abend war dann wieder herrliches Wetter und wir konnten einen tollen Sonnenuntergang fotografieren. Der Canyon und die einzelnen Gesteinsschichten erstrahlten in den buntesten Farben. Durch das Gewitter am Vortag hatten wir am nächsten Tag absolut klare Sichtverhältnisse und beste Voraussetzungen für unseren Heli-Flug. Die tatsächlichen Weiten kann man erst so richtig beim Überflug beurteilen und wir waren total begeistert.

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Dann stand das Monument Valley auf dem Plan. Das Gebiet gehört den Navajo Indianern und war schon Kulisse für zahlreiche Westernfilme. Es ist schon ein tolles Gefühl auf den Spuren Winnetous und Old Shatterhands unterwegs zu sein. Auch hier konnten wir einen traumhaften Sonneruntergang fotografieren. Die letzte Etappe führte uns in die Arche Nationalparks. Hier konnten wir wir einige natürliche Steinbögen besichtigen. Die tatsächliche Größe dieser enorm großen Steinbögen täuscht jedoch auf den Fotos. Wir waren nun nur noch wenige Meilen vor unserem Ziel: Salt Lake City. Von hier aus führte uns unser Weg wieder zurück nach Hause.

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Fazit: Wir hatten wirklich viele erlebnisreiche und atemberaubende Momente erlebt, von denen wir sicherlich noch lange zehren können. Wir waren von der Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Aufgeschlossenheit der Amis begeistert. Das Autofahren war super chillig, auch wenn die Tempobegrenzung vielerorts schon etwas nervig ist. Unseren Routenplan konnten wir Tag genau einhalten, was wenige Tage später nicht möglich gewesen wäre. Wie ich erfahren habe, breiteten sich die Waldbrände im Yosemite NP weiter aus und einige Hauptrouten wurden durch Sturzfluten weggespült, auf denen wir vor ein paar Tagen noch gefahren sind. Das hätte unsere komplette Route gefährdet. Die Motelbuchung vor Ort war über das Internet problemlos. Sicherlich hätten wir bei rechtzeitiger Buchung von Hause den ein oder anderen Euro gespart. Bedanken möchte ich mich auch bei Willy von www.sanfrancisco4you.com Ich habe einige Reiseführer gewälzt, aber nirgends habe ich so viele praxisnahe Informationen zu unserer Route finden können. Ich habe fast ausschließlich unsere Reise mit Hilfe dieser Website geplant und möchte mich an dieser Stelle herzlichen für diesen tollen Service bedanken!